Venezuela Reisen | Schillernde Perle am Golf von Paria

Auf Venezuela Reisen entdecken Sie ein Land, welches zu jenen südamerikanischen Ländern zählt , in denen die Konquistadoren einst Signale für die Ewigkeit setzten. Als im Jahr 1499 eine spanische Expedition aufbrach, um den Norden des grossen Kontinents zu erkunden, war es ein gewisser Alonso de Ojeda, Sprössling einer verarmten Adelsfamilie, der im Golf von Paria ein Indianerdorf erblickte, das auf Pfählen errichtet war. Da ihn diese Szenerie an Venedig erinnerte, nannte er die Region "Klein Venedig" - "Venezuela". Alonso de Ojeda kehrte mit 232 gefangenen Indianern und etlichen wertvollen Perlen zurück nach Spanien und liess sich zwei Jahre später zum Statthalter von Maracaibo in Venezuela ernennen. Allerdings war kein Geringerer als Christoph Kolumbus, der erste Europäer, der im Rahmen seiner 3. Amerika-Reise 1498 in Venezuela an Land ging.

Während Venezuela Ferien in den dichten Urwald der tropischen Zonen des Orinoco

Heute haben die Menschen in Venezuela ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihrer kolonialen Vergangenheit. Zwar erinnern sie sich mit ihrem Nationalfeiertag am 12. Oktober der Ankunft des Christoph Kolumbus in Amerika, doch in vielen Städten wurden die Statuen des legendären Seefahrers entfernt. Vielmehr gedenkt die Bevölkerung der Unabhängigkeit im Jahre 1811 und der Schlacht von Carabobo. Das nationale Bewusstsein hat in Venezuela einen hohen Stellenwert. Fast die Hälfte des Landes ist an den Ufern des Orinoco von einem dichten Urwald durchzogen, während  die tropische Zone bis in eine Höhe von fünfhundert Metern reicht und sich dann in einen Farnwald mit vielen Orchideen verwandelt.

Badeorte und wilde Natur: Puma, Jaguar, Ozelot und lautstarke Primaten im Dschungel

Dank traumhafter weisser Strände erfreuen sich Venezuela Badeferien immer grösserer Beliebtheit. Ausserhalb der bekannten Badeorte, Städte und Dörfer werden Urlauber in Venezuela häufiger wilde Tiere antreffen. Puma, Jaguar, Ozelot und zahlreiche kleinere Arten aus der grossen Familie der Katzen sind hier beheimatet. Auch Kleinbären haben dort ihren Lebensraum gefunden - unter anderem die Makibären, die sich ausschliesslich von Früchten ernähren. Lautstark verteidigen im Dschungel die Primaten ihr Revier, allen voran die zierlichen Krallenäffchen und die sogenannten Neuweltaffen, die an ihren platten Nasen zu erkennen sind. Zwar ist Venezuela durch die grossen Vorkommen an Erdöl keineswegs ein Land der "dritten Welt", doch die Einnahmen der Konzerne gelangen offenbar nicht zur Bevölkerung.

Venezuela Reisen - Zu den grandiosen Wasserfällen von den Tafelbergen in Guayana

Die UNESCO hat gleich mehrere Sehenswürdigkeiten Venezuelas zum Weltkultur- oder zum Weltnaturerbe erklärt, welche beliebte Ziele auf Südamerika Rundreisen darstellen. So den 30'000 Quadratkilometer grossen Nationalpark Canaima. Er ist mit seiner gewaltigen Ausdehnung in der bergigen Region von Guayana einer der grössten auf unserem Globus. Eindrucksvoll sind insbesondere die imposanten Wasserfälle, die sich von den fast 150 Tafelbergen in die Tiefe stürzen. Tukane und Papageien sind dort schützenswerte Lebewesen in den Wäldern. Das historische Zentrum von Coro an der Küste zum Karibischen Meer ist seit der Zeit der Welser im 16. Jahrhundert fast komplett erhalten geblieben und die berühmte Universität von Caracas ist eine attraktive Stadt in der Stadt.