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Argentiniens Pampa | Vom grossen Stolz, ein Gaucho zu sein

Pampa Argentinien

Wenig ist geblieben von den Zeiten, da in Europa fast jeder kleine Junge entweder Lokomotivführer werden wollte oder lieber noch Cowboy im Wilden Westen. Doch der Westen Amerikas hat seinen einstigen unverwechselbaren Charme verloren - die Melancholie einsamer und endloser Weiden ist verblasst. Wer sie auf unserem Globus finden möchte, der muss sich in die Pampa Argentiniens begeben, denn dort hat der Mythos des Cowboys die Zeiten überdauert. Urlauber können das Alltagsleben der stolzen Gauchos studieren, wenn sie sich in die Obhut einer Estancia oder eines Landhotels begeben. Unsere Argentinien-Spezialisten werden Ihnen gern dabei helfen.

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In der Pampa: Sicher im Sattel der Pferde und verwurzelt mit der Landschaft

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Sie sind in dieser eindrucksvollen Landschaft tief verwurzelt und sitzen fest im Sattel ihrer Pferde. Gauchos in Argentinien sind vor allem Landarbeiter. Sie müssen kräftig anpacken, verlassen die Bettfedern, ehe die Sonne ihre ersten Strahlen über die Hügel schickt und sie dürfen nicht zimperlich sein. Wer sich als argentinischer Cowboy stählen möchte, der greift schon mal in einen Kuhfladen, um sich gegen Infektionen zu schützen. Das gilt als überliefertes Hausmittel und reicht wohl zurück in jene Zeit, die der Schriftsteller José Hernández einst in seinem Meisterwerk "El Gaucho Martin Fierro" beschrieb und wo er mit seinem klagenden Zeigefinger die Macht der Grossgrundbesitzer anprangerte.

Gauchos und Viehbarone als verschworene Gemeinschaft

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Gäste auf einer Estancia oder eines Landhotels fühlen sich wie auf Inseln in einem unendlichen Meer aus Gras. Heute sind Gauchos und die Viehbarone fast überall eine verschworene Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft aus Geben und Nehmen. Die Faszination eines Aufenthalts in der Pampa erschöpft sich für die Urlauber keineswegs darin, dass sie zuweilen mit dem "Patron" der Ranch zu Abend essen und aus dem Schaukelstuhl der Veranda den Sonnenuntergang geniessen. Manche Gastgeber gestatten ihren Gästen intensive Einblicke in das Alltagsleben ihrer Gauchos. Die Urlauber können zuschauen, wenn diese riesige Rinderherden zu einem anderen Terrain treiben oder wenn sie wilde Pferde zähmen.

Ein Schweizer machte die Criollo-Rasse in der Pampa hoffähig

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Früher waren die Gauchos die Vagabunden der Pampa. Sie hielten sich oft nicht lange an einem Ort auf sondern sattelten ihre Pferde zu neuen Zielen und Arbeitgebern. Auch das hat sich ein wenig geändert, doch die grosse Freiheit beanspruchen die "Péones" weiterhin für sich. Dass sie über so treue und mutige Pferde bei ihrer Arbeit verfügen, haben sie im übrigen keinem Argentinier sondern einem Schweizer zu verdanken. Aimé -Félix Tschiffely machte 1925 die Criollo-Rasse in der Pampa hoffähig. So ganz nebenbei ritt er dann mit seinen Lieblingspferden "Mancha" und "Gato" von Buenos Aires nach Washington und erlangte damit Weltruhm. Auch davon berichten die Gauchos noch immer, wenn sie abends an ihrem Lagerfeuer sitzen.