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Osterinseln | Die gemeisselte Giganten aus erstarrter Lava

Osterinseln Chile

Sie sind tonnenschwer und schauen in die Unendlichkeit des Ozeans. Wer die aus erstarrter Lava gemeisselten Giganten der Osterinseln von weitem sieht, der glaubt unwillkürlich, die Stars dieser fernen Enklave Chiles würden sich langweilen. Ihre Lippen sind schmal, manche tragen Hüte auf den Köpfen, einige sind umgestürzt, andere unvollendet. Nicht nur die Touristen stehen auf den Osterinseln vor einem ungelösten Rätsel. Auch den Wissenschaftlern fiel zu den steinernen Zeugnissen des Volkes der Rapa Nui bislang wenig ein, was den Schleier lüften könnte. Selbst der seefahrende Forscher Thor Heyerdahl beschäftigte sich in jahrelangen Studien mit dem Phänomen, doch Erklärungen fand auch er nicht.

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Winzigkeit im Pazifik und 3800 Kilometer vom Kontinent entfernt

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Bei fast allen Forschungen der jüngeren Zeit ging es bei den Osterinseln um die Frage, ob sie von Südostasien aus besiedelt wurden oder von Südamerika.  Allerdings ist dieses Eiland bestenfalls ein Sandkorn in der Weite des Pazifik, eine Winzigkeit im Weltmeer und 3500 Kilometer vom Kontinent entfernt. Nur politisch gehört es zu Chile, doch geographisch ist dieser Punkt eher der Südsee zuzuordnen. Auch wenn es hier nur den schönen Sandstrand von Anakena gibt, der an Polynesien erinnert. Wahrscheinlich wäre die Osterinsel längst in Vergessenheit geraten, wenn es dort nicht die Kolosse der Moai gäbe. Und so ankert so manches Kreuzfahrtschiff vor dem Hafen Hanga Roa auf Reede.

An einem Ostersonntag wurde die Insel eher zufällig entdeckt

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Im Jahre 1722 wurde die Osterinsel eher zufällig entdeckt. Es war der holländische Admiral Jakob Roggeveen, der Kap Hoorn umsegelte und dann wegen des Treibeises seine Expedition abbrechen musste, als er am Ostersonntag an der bis dahin unbekannten Insel landete. Die dort lebenden Rapa Nui hatten mit Rauchfeuern die Ankunft des Schiffes signalisiert, was dessen Kapitän dazu ermunterte, an Land zu gehen. Was er dort sah, liess ihn schaudern, denn die riesigen Skulpturen waren ihm ein Rätsel. Immerhin hatte er eine Insel entdeckt und ihr einen Namen gegeben. Die meisten Kolosse wurden offenbar im erloschenen Krater des Vulkans Rano Raraku hergestellt. Dort ist heute noch "El Gigante" zu besichtigen: 21 Meter hoch und 270 Tonnen schwer.

900 Figuren auf den Hügeln - mit dem Rücken zum Meer

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Götterverehrung, ein ausgeprägter Ahnenkult und wohl auch die Arbeit von Sklaven ermöglichten den Bau dieser Tuffstein-Köpfe. Vermutlich wurden auch die Wälder abgeholzt, um die Steinmassen transportieren zu können. Nur so ist es zu erklären, dass die Osterinsel sich heute in einem fast baumlosen Zustand präsentiert. Einst standen 900 dieser Figuren überall auf den Hügeln - dem Meer kehrten sie ausnahmslos den Rücken zu. Warum diese Kultur scheiterte, gehört zu den ungelösten Rätseln einer ungewöhnlichen Insel. Dies ist eines der letzten Mysterien auf unserem Globus. > Hier geht's zurück zur Übersicht Chile Reisen